Wenn die inneren Teile eines Menschen sich ihres Gemeinsamen bewusst werden, entsteht Friede. Ebenso bildet sich Friede, wenn die einzelnen gesellschaftlichen Kräfte sich der Einheit des Lebens bewusst werden.
Institutionen der Friedensarbeit stellen ein Modell für diese Wahrheit dar, wenn sie sich vernetzen und kooperieren - zum Wohl aller.
Eine neue Perspektive einüben
Grosse Teile der menschlichen Intelligenz und der Ressourcen fliessen in den Aufbau von Kontrolle, Sicherheit und Abwehr sowie in seelische und materielle Bewaffnung, anstatt in die Stärkung des Friedens. Viele traditionelle Werkzeuge der Friedensförderung lindern zwar die Symptome und Folgen, ohne aber an die Quelle der menschlichen Gewalt zu kommen.
Die neue Perspektive beinhaltet, unsere Ressourcen primär in die aufbauenden Kräfte des Friedens einzubringen, durch Förderung der Gerechtigkeit auf allen Ebenen und durch die Entwicklung unseres Mitgefühls und unserer Freundlichkeit zu allem was ist. Durch Ein-Sicht und Handlung entwickeln wir zusammen die Kraft des Friedens in uns und in der Welt.
Wir sehen es als wichtige Aufgabe, bestehende Einrichtungen, die der Friedensförderung dienen zu vernetzen, sie miteinander ins Gespräch zu bringen, die gemeinsamen Anliegen herauszuarbeiten, gemeinsam zu handeln.
Wir setzen uns dafür ein, Allianzen zu bilden. Gemeinsam sind wir wirkungsvoller. Über kleine Unstimmigkeiten erheben wir uns zu Gunsten der übergeordneten, gemeinsamen Anliegen.
Wir rufen eine Arbeitsgruppe für spirituelle Feldbildung und Vernetzungsarbeit ins Leben, mit dem Zweck, die Friedenskräfte zu bündeln.
Wir unterstützen die Bildung von Treffpunkten und Arbeitsgruppen im Bereich Friedensarbeit und beteiligen uns an der Organisation von nationalen und internationalen Friedenskonferenzen.
Wir arbeiten mit internationalen Organisationen, staatlichen Institutionen, NGO's und spirituellen Einrichtungen zusammen.

