DEM FRIEDEN
MEHR GEWICHT GEBEN


Projekte

Frieden gestalten

​Jede und jeder hat die Möglichkeit, täglich in seinem ganz persönlichen Bereich dazu beizutragen, dass der Gedanke des Friedens als heilende Kraft wachsenden Raum gewinnt.

Die Projekte, die wir hier vorstellen, sind aktiv.
Sie werden von Personen geführt und begleitet, die mit der Stiftung verbunden sind.
Die Personen unterstützen die Stiftung und werden von ihr unterstützt.
Sie sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.


World Network of Singing Children

​www.singingchildren.net

Randy Coray–Zschiegner ist Musikpädagogin. Sie hat Friedenslieder komponiert und baut gemeinsam mit anderen Pädagoginnen ein weltumspannendes Netzwerk auf mit dem Ziel, dass Kinder auf der ganzen Welt die gleichen, einfachen Friedenslieder singen.

​Das gemeinsame Singen verbindet. Es ermutigt die Kinder, ihr inneres Wissen um die Zusammengehörigkeit der Menschheit durch Musik zum Ausdruck zu bringen. Das Projekt fördert einerseits das Bewusstsein für friedliches Zusammenleben, andererseits werden auf spielerische Art Musikalität, Aufmerksamkeit und Englischkenntnisse gefördert.

Mary Gerber–Zoller hat sich sehr dafür eingesetzt, das Projekt in weiteren Ländern zu verbreiten. Als Lehrerin an einer internationalen Schule verfügt sie über die notwendigen Kontakte.

​Das Projekt dient dem Frieden, unabhängig von Religion und Glaubenssystemen und trägt zur Völkerverständigung bei.

Engagement für Asylsuchende

Cécile Cassini−Rotzinger setzt sich dafür ein, dass sich Flüchtlinge und Einheimische als Menschen begegnen und das Leben teilen. Dafür verbindet sie Ideen, Institutionen und Menschen, die bereit sind, auf andere zuzugehen, insbesondere auf jene, die äußerlich fremd erscheinen und innerlich doch dieselben Wünsche und Bedürfnisse, Ängste und Verunsicherungen haben, wie alle. Dabei versucht sie, alle menschlichen Anforderungen zu verbinden: die körperlich-materiallen, die emotionalen, die mentalen und die spirituellen.

„Es bedarf wachsender Innerlichkeit, um zu innerer Klarheit zu finden, nicht nur im eigenen Seelengarten, sondern auch in der Gesellschaft.“ Cécile Cassini-Rotzinger

Einen Presseartikel zu den Aktivitäten der wirksamen Netzwerkerin finden Sie hier: Engagement für Asylsuchende.pdf.

Auch Liselotte Müller Meissner engagiert sich immer wieder für Menschen aus anderen Kulturen, die das Schicksal in die Schweiz geführt hat.

Besuche im Asylantenheim bei denen gestrickt, gebastelt, gekocht, gesungen oder Deutsch unterrichtet wird – die Anlässe haben alle den gleichen Hintergrund: Liselotte möchte den Menschen, die sie trifft, eine kleine Abwechslung im oft eintönigen Alltag verschaffen, ihnen aber vor allem auf der Ebene „von Mensch zu Mensch“ begegnen. Es geht um Menschenwürde, Gleichheit, Gastfreundschaft – um Begegnungen auf der gleichen Augenhöhe.

Schweiz in stille

​www.schweiz-in-stille.ch

Schweizerisches Meditationsverzeichnis

Gemeinsame Stille verbindet Menschen über Sprachgrenzen hinaus und hilft jedem Einzelnen zu einer Verbindung zu sich selbst. Jeder Mensch, der die innere Ruhe und den inneren Frieden pflegt, leistet einen transformativen Beitrag zu einer bewussteren Gesellschaft.

Unter der redaktionellen Leitung von Cécile Cassini ist das Schweizerische Meditationsverzeichnis entstanden. Es ist aus dem Projekt „Basel in der gemeinsamen Stille“ von Ivana Quarenghi hervorgegangen.

Sie finden darin eine grosse Anzahl von ausgewählten Orten und Organisationen, die der Stille und dem Frieden dienen.

Integrale Spiritualität

Rainer Wülser bietet auf der Grundlage des Kurses „Frieden fördern in Politik und Gesellschaft“ Gesprächsgruppen an, die dem Thema Integrale Spiritualität gewidmet sind. Es geht um die integrale Denkweise der „gelben Bewusstseinsstufe“ nach „Spiral Dynamics“, auf der die nicht wertende Verbundenheit von Gott und allen Wesen erkannt wird.

Diese Denkweise stellt eine Basis dar, um Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen zusammenzuführen.

Schweiz und Frieden

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Nachhaltiger Friede kann sich nur über respektvollen Dialog, akzeptierendes Begreifen und tiefgehende Versöhnung einstellen. Aspekte des Mitteilens sind ebenso wichtig wie Aspekte des Teilens. Wir setzen uns ein für eine breit verankerte Friedenskultur.

Wir wollen die Schweizer Friedenstradition im Inland vertiefen und damit wo möglich der Welt dienen. Wir fordern deshalb

  • Mehr Friedenskompetenz im Inland – über mehr und auch institutionalisierte Friedensbildung für alle Alter, mehr Friedensforschung und mehr und koordiniertere Friedenszusammenarbeit im Inland.
  • Mehr Friedensförderung im Ausland – durch mehr Vermittlungsarbeit, besser koordinierte Friedenseinsätze und durch eine langsame Transformation des Militärs von der Sicherheit zu mehr Friedensförderung.

Den komplexen Problemen der heutigen Welt, wie sie sich unter anderem in Klima- und Flüchtlingsproblemen zeigen, können wir nur mit einer reifen Friedenskultur sinnvoll begegnen. Friedensförderung soll deshalb landesweit, kantonal wie auch weltweit gestärkt werden.

Mit möglichst vielen Friedensorganisationen zusammen wollen wir den Frieden in der Schweiz durch die Schaffung einer nationalen Institution stärken.


Dies könnte sein: ein Bundesamt für Frieden, ein „interdepartementales“ Organ für Friedensförderung oder ein schweizerisches Zentrum für Friedensarbeit auch unter Einbezug von Nichtregierungsorganisationen. Diese institutionelle Stärkung hat folgende Vorteile:

  • die Bündelung ähnlicher Friedensimpulse zur Synergiebildung und Vermeidung von Doppelspurigkeiten
  • die Koordination und Unterstützung kantonaler Bestrebungen, inklusive Beratung·
  • die Förderung der Friedensbildung und -erziehung, insbesondere in den Schulen schweizweit
  • die Forschung und Weiterentwicklung an Universitäten
  • die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und Vernetzung in der Friedensarbeit
  • sinnvolle, koordinierte Friedenseinsätze weltweit
  • die Beständigkeit und Nachhaltigkeit von Friedensarbeit in der Schweiz und weltweit

Aktive Friedensarbeit ist die Fähigkeit zur souveränen Offenheit, die es erlaubt, verschiedene Perspektiven einzunehmen und Konflikte als Chance zur Vertiefung und Auslotung von Themen zu nutzen, statt sie nur als ein vermeidbares Übel zu betrachten!

Das Projekt wird unterstütz von GAMIP und IP Integrale Politik.


Konzept für ein Bundesamt für Frieden​