FRIEDENSBILDUNG

Projekte

Die Projekte, die wir unterstützen, verbindet die Einsicht, dass sich Friedensbildung von innen nach außen vollzieht und dass sie sich im Äußeren nur soweit auswirken kann, wie sie im Inneren bereits vollzogen ist. Weil die Integration, das heißt die Verbindung und Auflösung der gegensätzlichen Wünsche im Innern und zwischen den Menschen nie aufhört, ist Friedensförderung eine Aufgabe ohne Ende. Sie ist universell und ewig.

Die Form ändert sich, die Inhalte bleiben die gleichen: Ob in einem Friedenslehrgang, an einem Friedens-Symposium oder in einzelnen, themenbezogenen Kursen – wir beschäftigen uns mit dem inneren Frieden, der Friedenskultur, dem Frieden im persönlichen Umfeld, in Politik, Gesellschaft und Religion sowie mit der Frage nach unseren eigenen, konkreten Beiträgen, die wir zur Friedensförderung leisten können.

Nachhaltiger Friede kann sich nur über respektvollen Dialog, akzeptierendes Begreifen und tiefgehende Versöhnung einstellen, durch Mitteilen und Teilen. Wir setzen uns ein für eine breit verankerte Friedenskultur: durch die Schaffung einer nationalen Institution oder die Mitwirkung in einem bestehenden Departement sowie durch integrale Arbeit mit Asylsuchenden auf der kommunalen Ebene.

Vernetzung

Die Stiftung ist Mitglied des KOFF, der Plattform für Friedensförderung von swisspeace und deshalb regelmäßig im  Austausch mit Vertreter*innen der offiziellen Schweiz und mit vielen anderen Organisationen, die sich in der Friedensförderung engagieren.

koff.swisspeace.ch

Schweiz und Frieden

 

Wir wollen die Schweizer Friedenstradition im Inland vertiefen und damit wo möglich der Welt dienen. Wir fordern deshalb

  • Mehr Friedenskompetenz im Inland – über mehr und auch institutionalisierte Friedensbildung für alle Alter, mehr Friedensforschung und mehr und koordiniertere Friedenszusammenarbeit im Inland.
  • Mehr Friedensförderung im Ausland – durch mehr Vermittlungsarbeit, besser koordinierte Friedenseinsätze und durch eine langsame Transformation des Militärs von der Sicherheit zu mehr Friedensförderung.

Den komplexen Problemen der heutigen Welt, wie sie sich unter anderem in Klima- und Flüchtlingsproblemen zeigen, können wir nur mit einer reifen Friedenskultur sinnvoll begegnen. Friedensförderung soll deshalb landesweit, kantonal wie auch weltweit gestärkt werden.

Mit möglichst vielen Friedensorganisationen zusammen wollen wir den Frieden in der Schweiz durch die Schaffung einer nationalen Institution stärken.

Dies könnte sein: ein Bundesamt für Frieden, ein „interdepartementales“ Organ für Friedensförderung oder ein schweizerisches Zentrum für Friedensarbeit auch unter Einbezug von Nichtregierungsorganisationen. Diese institutionelle Stärkung hat folgende Vorteile:

  • die Bündelung ähnlicher Friedensimpulse zur Synergiebildung und Vermeidung von Doppelspurigkeiten
  • die Koordination und Unterstützung kantonaler Bestrebungen, inklusive Beratung·
  • die Förderung der Friedensbildung und -erziehung, insbesondere in den Schulen schweizweit
  • die Forschung und Weiterentwicklung an Universitäten
  • die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und Vernetzung in der Friedensarbeit
  • sinnvolle, koordinierte Friedenseinsätze weltweit
  • die Beständigkeit und Nachhaltigkeit von Friedensarbeit in der Schweiz und weltweit

Aktive Friedensarbeit ist die Fähigkeit zur souveränen Offenheit, die es erlaubt, verschiedene Perspektiven einzunehmen und Konflikte als Chance zur Vertiefung und Auslotung von Themen zu nutzen, statt sie nur als ein vermeidbares Übel zu betrachten!

Das Projekt wird unterstütz von GAMIP und IP Integrale Politik.

Schweiz in Stille

Gemeinsame Stille verbindet Menschen über Sprachgrenzen hinaus und hilft jedem Einzelnen zu einer Verbindung zu sich selbst. Jeder Mensch, der die innere Ruhe und den inneren Frieden pflegt, leistet einen transformativen Beitrag zu einer bewussteren Gesellschaft.

Im Schweizerischen Meditationsverzeichnis findet sich eine große Auswahl von Orten und Organisationen, die dem Frieden dienen.

INTEGRALE ARBEIT MIT ASYLSUCHENDEN

Cécile Cassini stellt am Beispiel ihrer Wohngemeinde Kaiseraugst fundiert und praktisch vor, was sie mit anderen zu einem menschenwürdigen und sinnvollen Leben der Asylsuchenden in der Gemeinde beizutragen vermag. Ihr Bericht ist eine Anleitung und Ermutigung, es ihr gleichzutun.

World Network of Singing Children

www.singingchildren.net

Randy Coray–Zschiegner ist Musikpädagogin. Sie hat Friedenslieder komponiert und baut gemeinsam mit anderen Pädagoginnen ein weltumspannendes Netzwerk auf mit dem Ziel, dass Kinder auf der ganzen Welt die gleichen, einfachen Friedenslieder singen.

​Das gemeinsame Singen verbindet. Es ermutigt die Kinder, ihr inneres Wissen um die Zusammengehörigkeit der Menschheit durch Musik zum Ausdruck zu bringen. Das Projekt fördert einerseits das Bewusstsein für friedliches Zusammenleben, andererseits werden auf spielerische Art Musikalität, Aufmerksamkeit und Englischkenntnisse gefördert.

​Das Projekt dient dem Frieden, unabhängig von Religion und Glaubenssystemen und trägt zur Völkerverständigung bei.

WEITERE PROJEKTE

 

​Die Stiftung unterstützt darüberhinaus eine kleine Anzahl Projekten und Veranstaltungen, die sich an einem integralen Weltbild orientieren: Gross-Singen in Bern; Universal Spirituality, Schweibenalp; Besser Leben Festival u.a.

©2019 Integrale Friedensförderung

 

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